In einer Zeit, in der Konsum und Schnelllebigkeit oft über unsere tief verwurzelten Traditionen triumphieren, geraten selbst die bedeutendsten Feste unseres kulturellen und religiösen Lebens zunehmend in Vergessenheit. Besonders Ostern – das höchste Fest im christlichen Jahreskreis – wird immer öfter auf bunte Schokoeier und ein verlängertes Wochenende reduziert.
Als Volkspartei ist es unsere Aufgabe, auf diesen schleichenden Verlust von Identität und Gemeinschaftssinn hinzuweisen. Gerade in ländlichen Gemeinden sehen wir, wie wichtig gelebtes Brauchtum für den sozialen Zusammenhalt ist. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist Königstetten, wo österliche Traditionen nicht nur erhalten, sondern aktiv gepflegt werden.
Hier wird geratscht, wie es seit Generationen Brauch ist – die Jugend zieht mit hölzernen Ratschen durch die Straßen und erinnert uns an die Tage, an denen die Kirchenglocken „nach Rom fliegen“. Es wird die Speisenweihe gefeiert, bei der Osterspeisen geweiht und im Kreise der Familie geteilt werden. Und es gibt die feierliche Auferstehungsfeier, die mit einem gemeinsamen Frühstück im Pfarrhof ausklingt.
Diese gelebten Bräuche sind nicht nur schön – sie sind wichtig. Sie vermitteln Werte, schaffen Zugehörigkeit und stärken das Miteinander.
In diesem Sinn: Schöne Ostern wünscht die Volkspartei Königstetten